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<title>Haustrunk</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Haustrunk</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Haustrunk</b>, auch <i>Freigetränk</i>, ist ein aus der deutschsprachigen <a href="Getr%C3%A4nkeindustrie" title="Getränkeindustrie">Getränkeindustrie</a> tradierter Begriff und bezeichnet ein für den eigenen Hausbedarf hergestelltes <a href="Getr%C3%A4nk" title="Getränk">Getränk</a>, meist <a href="Bier" title="Bier">Bier</a> oder <a href="Wein" title="Wein">Wein</a>, das im Allgemeinen nicht verkauft werden durfte und nur für den Verbrauch durch Familie, <a href="Gesinde" title="Gesinde">Gesinde</a> und Betriebsangehörige bestimmt war.<sup id="cite_ref-WDW_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-WDW-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mitarbeiter können auch alkoholfreie Getränke wählen, wenn sie im Unternehmen hergestellt werden.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Coca_Cola_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Coca_Cola-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Während der Haustrunk nur für Mitarbeiter von Getränkeherstellern gilt, bedeutet der <i>Freitrunk</i> die kostenlose Abgabe von Getränken an Menschen außerhalb von Brauereien. Vor allem in der Landwirtschaft wurden Erntehelfern kostenlose Getränke als Freitrunk angeboten, um ihnen eine Art Belohnung oder Erfrischung zu bieten. Dabei handelt es sich meistens aber nicht um Alkoholika, sondern eher um Wasser, Limonade oder andere alkoholfreie Erfrischungsgetränke.<sup id="cite_ref-flens_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-flens-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Begrifflich wird jedoch auch <i>Freitrunk</i> mitunter synonym für Haustrunk verwendet.
</p><p><a href="Freibier" title="Freibier">Freibier</a> wird dagegen auch öffentlich an Dritte abgegeben, nicht nur die eigenen Mitarbeiter des Herstellers.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Die Tradition des Haustrunks geht schon auf die Zeit von <a href="Hammurapi_I._(Babylon)" title="Hammurapi I. (Babylon)">Hammurabi</a> zurück. Danach standen bereits vor 3600 Jahren „jedem Tempelarbeiter fünf Brote und zwei Krüge Bier zu“.<sup id="cite_ref-Handelszeitung_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Handelszeitung-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Haustrunk ist ein Trunk für den Hausbedarf. In vergangener Zeit wurde dem Arbeiter ein bestimmtes Quantum des eigenen Produkts zur kostenlosen Nutzung, meist in der Menge eines Tagesverbrauchs, zur Verfügung gestellt. Zielstellung war es, wie bei anderen Formen des <a href="Deputatlohn" title="Deputatlohn">Deputatlohns</a>, den Diebstahl im Betrieb zu unterbinden. So sollten die Arbeiter Gelegenheit bekommen, ihren Privatbedarf legal abzudecken. Die mit dem Haustrunk verbundene Ausgabe von Bezugsmarken diente auch der täglichen Einlasskontrolle im Betrieb sowie dem Umstand, dass die Brauer gleichzeitig die aktuelle <a href="Sudhaus" title="Sudhaus">Sud-Qualität</a> beurteilen konnten. Mittels der Marken konnte nachgerechnet werden, dass die Brauer nicht unversehens größere Mengen unter der Hand weiter verkauften. Die oft eingestanzten Nummern erleichterten diese Kontrollen zusätzlich. Außerdem sorgte das nahrhafte Getränk dafür, dass die Arbeiter bei Kräften blieben, denn ihre <a href="Kalorie" title="Kalorie">kalorische</a>, als auch die Versorgung mit gewissen Vitaminen war damit gewährleistet.<sup id="cite_ref-Biermarken_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Biermarken-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Rolle als Deputat kam in <a href="Brauerei" title="Brauerei">Brauereien</a>, <a href="Weingut" title="Weingut">Weingütern</a> und <a href="Brennerei" title="Brennerei">Brennereien</a> zum Einsatz. In Kellereien wurden gesonderte Weine minderer Qualität hergestellt, in Brauereien wurde das Standardprodukt des Betriebs als Haustrunk abgegeben. Im deutschen <a href="Weinrecht" title="Weinrecht">Weinrecht</a> mussten Behältnisse, in denen der Haustrunk hergestellt und aufbewahrt wurde, mit der deutlichen Aufschrift „Haustrunk“ gekennzeichnet werden.<sup id="cite_ref-Saarland_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Saarland-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-WDW_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-WDW-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch nach dem österreichischen Weinrecht war der Haustrunk ein gesondertes Weinprodukt, das nur als Trunk im Haus des Winzers genutzt wurde und keinesfalls für den Markt zugelassen war.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Herstellung_und_Abgabe">Herstellung und Abgabe <span id="Tresterwein"></span></h2></div>

<p>Die Abfüllung des Haustrunks erfolgt in gesonderten Gebinden, Flaschen, Kästen, Fässer, deren Äußeres bereits die Qualitätsstufe auszeichnen und andererseits den Weiterverkauf an Unbeteiligte verhindern soll. Wie in anderen Gewerbebetrieben stellte sich bald eine <a href="Betriebliche_%C3%9Cbung" title="Betriebliche Übung">betriebliche Übung</a> ein. Der Bedarf während der Arbeitszeit – zum Löschen des Durstes während der Arbeit – kann „vom Band“ genommen werden. So wurde in der Brauerei nur <a href="Pilsner_Bier" title="Pilsner Bier">Pils</a> im Betrieb getrunken, während als Haustrunk <a href="Helles_Bier" class="mw-redirect" title="Helles Bier">Helles</a> abgegeben wurde. In Weingütern wurde oft der Tresterwein als Haustrunk durch den Winzer genutzt. Für Brennereien war der ordinäre <a href="Schnaps#Schnaps" class="mw-redirect" title="Schnaps">Schnaps</a> gebräuchlich, dieser bestand meist aus einem geschmackfreien Destillat wie zum Beispiel der "<a href="Trinkbranntwein_f%C3%BCr_Bergarbeiter" title="Trinkbranntwein für Bergarbeiter">Trinkbranntwein für Bergarbeiter</a>" in der ehemaligen <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</a> (der im Volksmund auch unter dem Spitznamen „Kumpeltod“ bekannt war). Haustrunk kann aber auch ein alkoholfreies Getränk bei Limonadenproduzenten sein.<sup id="cite_ref-Coca_Cola_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-Coca_Cola-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Um die Menge des Haustrunk-Konsums durch die Arbeiter innerhalb der Produktionsstätte zu kontrollieren, wurde der Ausschank an einem besonderen Platz, dem Stern, vorgenommen oder es wurden besondere <a href="Verzehrbon" title="Verzehrbon">Bezugsmarken</a> oder <i>Bierzeichen</i> ausgegeben. Solche Biermarken werden außerhalb von Deputaten auch bei Veranstaltungen als vorbezahlte Einheit oder zur Begrenzung der Freibiermenge eingesetzt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Winzerfamilien war es üblich, als Eigenbedarf Tresterwein, also ein Produkt aus der zweiten oder dritten Pressung, zu trinken. Dieser Trunk im Haus wurde vom Weinrecht als minderwertig angesehen und für den Verkauf auf dem Weinmarkt ausgeschlossen, um die <a href="Qualit%C3%A4tsstufe" title="Qualitätsstufe">Qualitätsstandards für Wein</a> zu sichern und den Weinbau vor Verfälschungen zu sichern. So darf auch das <a href="Wein%C3%A4hnliches_Getr%C3%A4nk" title="Weinähnliches Getränk">alkoholische Produkt</a> <a href="Obstwein" title="Obstwein">aus anderen Früchten</a> nicht als Wein bezeichnet werden. Der Begriff „Haustrunk“ für den Tresterwein wird auch in Süddeutschland genutzt, wie in der Verordnung zur „Zulassung der Herstellung von Tresterwein (Haustrunk)“<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder in der Zweiten Verordnung zur Durchführung des Weingesetzes § 11 vom 7. Juli 1972.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtliche_Bedeutung">Rechtliche Bedeutung</h2></div>
<p>Im Einkommensteuerrecht zählt der an Arbeitnehmer des Brauereigewerbes unentgeltlich gewährte Haustrunk nicht zu den steuerfreien Annehmlichkeiten, sondern zu den steuerbaren Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit im Sinne des <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__19.html">§&nbsp;19</a></span> Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 <a href="Einkommensteuergesetz_(Deutschland)" title="Einkommensteuergesetz (Deutschland)">EStG</a>.<sup id="cite_ref-BFH_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-BFH-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dafür reicht es aus, dass er sich im weitesten Sinne als Gegenleistung für das Zurverfügungstellen der individuellen Arbeitskraft erweist.<sup id="cite_ref-BFH_11-1" class="reference"><a href="#cite_note-BFH-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__8.html">§&nbsp;8</a></span> Abs. 3 EStG i. V. m. R 8.2 Abs. 1 Satz 3 der <a href="Steuerrichtlinie" title="Steuerrichtlinie">Lohnsteuer-Richtlinie</a> (LStR) kann der Haustrunk in Höhe des <a href="Rabattfreibetrag" title="Rabattfreibetrag">Rabattfreibetrags</a> von jährlich 1.080 EUR steuerfrei bleiben.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Brauereien ist Bier jedoch von der <a href="Biersteuer" title="Biersteuer">Biersteuer</a> befreit, das als Haustrunk unentgeltlich an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abgegeben wird (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/bierstv_2010/__40.html">§&nbsp;40</a></span> Biersteuerverordnung, BierStV).<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Arbeitsrechtlich ist der Anspruch auf verbilligten Bierbezug für den eigenen Bedarf und den des eigenen Haushaltes (Haustrunk) im <i>Manteltarifvertrags für das Braugewerbe in Bayern</i> und anderen Bundesländern <a href="Tarifvertrag" title="Tarifvertrag">tarifvertraglich</a> gesichert.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-flens_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-flens-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Haustrunk gilt dabei in Bayern „das normale Vollbier in einwandfreier Beschaffenheit“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nationale_Besonderheiten">Nationale Besonderheiten</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Bier">Bier</h4></div>

<p>Im Gegensatz zum weinorientierten Gebrauch in Österreich bezieht sich der Begriff <i>Haustrunk</i> in Deutschland vorzugsweise auf die Bierabgabe in Brauereien. Der Haustrunk in Brauereien hat sich vom Lohnanteil zu einem Nutzungsrecht innerhalb des Unternehmens entwickelt. In Produktionseinrichtungen, die sowohl Bier als auch alkoholfreie Getränke fertigen, entwickelte sich beispielsweise auch ein Austausch Bier-gegen-Limonade, um den Arbeitstag ohne übermäßigen Biergenuss zu überstehen. Um den Genuss von Bier als Durstlöscher während der Arbeitszeit zu kontrollieren, war der Stern als Abgabestelle eingerichtet. Der Haustrunk war also der Trunk im (Betriebs-)Haus. Da der Genuss von Alkohol am Arbeitsplatz zunehmend versagt wurde, kam die kasten- oder fassweise Abgabe des Haustrunks zur Mitnahme auf. Dabei wurde dann die Wochen- oder Monatsmenge für den Gebrauch zu Hause verteilt. Die Abgabe von Haustrunk an Mitarbeiter ist auch in Mälzereien erlaubt.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Familienbrauereien war es üblich, ein einfaches, meist alkoholarmes Bier für die Mitarbeiter als Haustrunk bereitzustellen. Lehrlinge hatten einen gleichberechtigten Anspruch, vor Erreichen der Erwachsenengrenze wurde jedoch <a href="Malzbier" title="Malzbier">Malzbier</a> als Haustrunk ausgegeben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Selterswasser">Selterswasser</h4></div>
<p>Eine Form des Haustrunks ist auch die Abgabe von Mineralwässern unter bestimmten Bedingungen. Solches galt für das <a href="Selterswasser" title="Selterswasser">Mineralwasser von Selters</a> „Bereits im Jahre 1722 regelte eine Brunnenordnung die Haustrunkabgabe. Das Recht, sich ihr Selterswasser für den Eigengebrauch am Brunnen zu holen, wurde in der <a href="Herzogtum_Nassau" title="Herzogtum Nassau">herzoglich-nassauischen Zeit</a> (1806–1866) den Bewohnern belassen und auch den Gemeinden Oberselters, Eisenbach, Oberbrechen und Eufingen weiterhin eingeräumt.“<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für diesen Fall gilt ebenfalls, dass Haustrunk von den zugelassenen Einwohnern nur im eigenen Haushalt genutzt werden darf. Eine Umgehung des Handelsartikels durch gewerbliche Nutzung des Haustrunks ist verboten. Auch in <a href="Bad_Ems" title="Bad Ems">Bad Ems</a> ist eine spezielle Quellbohrung für den Haustrunk freigegeben, die dennoch „Bad Emser Mineralwasser“ bietet: „Hier kann sich jedermann das schmackhafte Mineralwasser für den Hausgebrauch abfüllen.“<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h3></div>
<p>Im <a href="Weinbau_in_%C3%96sterreich" title="Weinbau in Österreich">österreichischen Weinbau</a> ist Haustrunk eine gebräuchliche Bezeichnung für Nachwein oder Tresterwein, der aus der zweiten oder gar dritten <a href="Kelter" title="Kelter">Traubenpressung</a> erzeugt wurde.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <a href="Weintraubentrester" title="Weintraubentrester">Trebern</a> wurde dabei gewässert und nochmals gepresst. Schon in der Antike wurde nach ähnlicher Methode ein billiges Getränk für Arbeiter und Sklaven hergestellt, die <a href="Lora_(Wein)" title="Lora (Wein)">Lora</a>.
</p><p>Die Haustrunkherstellung aus Lesegut eigener <a href="Traubenlese" title="Traubenlese">Fechsung</a> ging auf das vom Art. V des Kundmachungspatentes zur <a href="Gewerbeordnung_1994" title="Gewerbeordnung 1994">Gewerbeordnung</a> von 1859 unberührte Recht der Landwirte zurück, Produkte der eigenen Fechsung auch ohne Gewerbeberechtigung verwerten zu können. Auch das Kunst- und Halbweingesetz aus dem Jahre 1880 gestattete den Landwirten, aus Trestern und Gelägern von Trauben eigener Erzeugung ohne Gewerbekonzession Halbweine herzustellen und diese in den Verkehr zu bringen. Das Weingesetz 1907 brachte mit dem allgemeinen Verbot auch den Landwirten die Beschränkung, die erzeugten Halbweine nicht mehr in Verkehr bringen zu dürfen, ließ aber das Recht der Erzeugung unangetastet.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die auch im Weingesetz 1929 enthaltenen diesbezüglichen Vorschriften wurden mit einigen Ergänzungen in das Weingesetz 1961 übernommen.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Haustrunk durfte nur noch an die im Haushalt des Weinbautreibenden lebenden Familienangehörigen, ferner an Arbeitnehmer seines landwirtschaftlichen Betriebes oder deren Angehörige abgegeben werden, jedoch waren das Zusetzen von Zucker, Wasser und von Wein- und Zitronensäure zulässig. Die hergestellte Menge musste bei der Gemeinde gemeldet werden. Der an Arbeitnehmer des landwirtschaftlichen Betriebes oder deren Angehörige zu deren Verbrauch abgegebene Haustrunk wurde in § 41 des Weingesetzes 1961 als „Naturallohn“ bezeichnet.
</p><p>Aufgrund der Verwendung im Hause wird Wein von Direktträgern, also unveredelten Rebstöcken, ebenfalls als Haustrunk bezeichnet. In den alten österreichischen Weingesetzen wird Direktträgerwein als Haustrunk bezeichnet, da er nicht verkauft werden durfte. Lediglich nach dem <a href="Reblaus#Geschichte" title="Reblaus">Reblausbefall</a> seit dem Jahr 1860 und dem starken Ausfall von Marktweinen waren solche Weine eine Möglichkeit, den bestehenden Bedarf am Weinmarkt zu decken, wie der <a href="Uhudler" title="Uhudler">Uhudler</a>.
</p><p>Im Zuge der Verschärfung des Weinrechts nach dem <a href="Glykolwein-Skandal" title="Glykolwein-Skandal">Glykolwein-Skandal</a> 1985 wurde der Begriff des Haustrunkes aus dem Weingesetz genommen; im Zuge dessen wurde auch der Uhudler verboten, dieses Verbot wurde jedoch 1992 wieder aufgehoben.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im geltenden Österreichischen Weingesetz von 2009 ist die Bezeichnung Haustrunk verschwunden. Hier wird auf nachgemachte Weine aus Trestern Bezug genommen. Es ist untersagt, diese in Verkehr zu bringen.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Bezeichnung als Haustrunk für solche (Nach-)Weine, die nur innerhalb der Winzerfamilie für den Eigenbedarf eingesetzt werden, ist aber durchaus noch üblich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz">Schweiz</h3></div>
<p>Im Jahre 1877 gründeten 87 Brauer den <a href="Schweizer_Brauerei-Verband" title="Schweizer Brauerei-Verband">Schweizerischen Bierbrauerverein</a>, sieben Jahre später waren es bereits 200 Mitglieder, in der Hochblüte zählte die Schweiz 423 registrierte Brauereien. Dennoch ist die Schweiz nie ein Bierland geworden. Die Brauer hielten jedoch in den 1970er Jahren in ihrem <a href="Gesamtarbeitsvertrag" title="Gesamtarbeitsvertrag">Gesamtarbeitsvertrag</a> den so genannten „Haustrunk“ fest, einen Tageskonsum von vier Litern Bier.<sup id="cite_ref-Handelszeitung_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-Handelszeitung-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Menge stand beispielsweise den Arbeitern in der <a href="Brauerei_Feldschl%C3%B6sschen_(Rheinfelden)" title="Brauerei Feldschlösschen (Rheinfelden)">Brauerei Feldschlösschen (Rheinfelden)</a> bereits im 19. Jahrhundert zu. Bei Antritt ihrer Arbeit in der Brauerei bezogen die Arbeiter eine Anzahl Biermarken, welche sie dann im Lauf des Tages einlösen konnten.<sup id="cite_ref-Biermarken_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-Biermarken-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kritik">Kritik</h2></div>
<p>Die Abgabe von alkoholhaltigen Getränken direkt am Arbeitsplatz oder als Lohnergänzung kam spätestens zum Ende des 20.&nbsp;Jahrhunderts in Verruf. „Rund vier Millionen Liter Bier gingen [2010] als Haustrunk an die Mitarbeiter der Brauereien.“<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „Das Bier-Deputat stammt aus der Zeit, als die Brauer noch schwer körperlich arbeiten mussten und mit dem Pils gleich ihren Durst löschten. So konnten sie noch in den 50er Jahren mit Wertmarken den Gerstensaft frisch vom Fass zapfen, bis der Alkoholgenuss – nicht nur in Brauereien – für unerwünscht erklärt wurde.“<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Drogenbeauftragter_der_Bundesregierung" title="Drogenbeauftragter der Bundesregierung">Drogenbeauftragte der Bundesregierung</a> <a href="Marlene_Mortler" title="Marlene Mortler">Marlene Mortler</a> (CSU) meinte 2017, Zahlungsmittel in Europa sei der Euro und war sich sicher, „dass es Alkohol als Lohnbestandteil in zehn Jahren nicht mehr geben“ werde.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Eduard_Backert" title="Eduard Backert">Eduard Backert</a>: <i>Die Freibierablösung in den Brauereien und verwandten Betrieben.</i> Berlin, 1913.</li>
<li>Michaela Knör: <i>Was ist und woher kommt der „Haustrunk“?</i> In: <a href="Gesellschaft_f%C3%BCr_Geschichte_des_Brauwesens" title="Gesellschaft für Geschichte des Brauwesens">Gesellschaft für Geschichte des Brauwesens</a> e.&nbsp;V. [GGB] (Hrsg.): GGB-Jahrbuch 2017, S. 278.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a href="Lto.de" class="mw-redirect" title="Lto.de">lto.de</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lto.de/recht/feuilleton/f/haustrunk-steuerrecht-bierrecht/">Der Haustrunk</a> (12. Mai 2024)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-WDW-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-WDW_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-WDW_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.wdw.uni-trier.de/onlinewb/index.php?id=56693&amp;c="><i>Haustrunk.</i></a> WDW Online-Wörterbuch. Internationales und interregionales Fachwörterbuch zur Sprache und Kultur des Weines, abgerufen am 19. Oktober 2023.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Markus_Stoffels" title="Markus Stoffels">Markus Stoffels</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://community.beck.de/2018/05/16/alkohol-als-lohnbestandteil-der-haustrunk"><i>Alkohol als Lohnbestandteil – der Haustrunk.</i></a> 16. Mai 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-Coca_Cola-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Coca_Cola_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Coca_Cola_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Beispielsweise <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140305223427/http://nachhaltigkeitsbericht.coca-cola.de/arbeitsplatz/mitarbeiter-der-coca-cola-gmbh/">Mitarbeiter der Coca-Cola GmbH: Bezahlung und weitere Sozialleistungen</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 5. März 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), Coca-Cola Company, abgerufen am 10. November 2023, „Sie kommen in den Genuss von Mitarbeiterveranstaltungen, wie Sommerfesten und Weihnachtsfeiern, sowie eines Haustrunks“</span>
</li>
<li id="cite_note-flens-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-flens_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-flens_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.flens.de/verstehen/detail/haustrunk/"><i>Haustrunk: Der traditionelle Brauerei-Bonus für Mitarbeiter.</i></a> <a href="Flensburger_Brauerei" class="mw-redirect" title="Flensburger Brauerei">Flensburger Brauerei</a>, abgerufen am 19. Oktober 2023.</span>
</li>
<li id="cite_note-Handelszeitung-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Handelszeitung_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Handelszeitung_5-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/hier-schreibt-der-chef-werner-dubach-prasident-der-eichhof-holding-bierbrauer-im"><i>Hier schreibt der Chef Werner Dubach, Präsident der Eichhof Holding: Bierbrauer im goldenen Käfig.</i></a> <a href="Handelszeitung" title="Handelszeitung">Handelszeitung</a>, 26. Mai 2004.</span>
</li>
<li id="cite_note-Biermarken-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Biermarken_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Biermarken_6-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Ruedi Kunzmann, Toni Riechsteiner: <i>Biermarken der Schweiz.</i> <a href="Battenberg_Gietl_Verlag" class="mw-redirect" title="Battenberg Gietl Verlag">H. Gietl Verlag &amp; Publikationsservice GmbH</a>, Regenstauf 2009.</span>
</li>
<li id="cite_note-Saarland-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Saarland_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://recht.saarland.de/bssl/document/jlr-WeinG1971DVSL2pP11"><i>§ 11 Anb. 3 des 2. DVO-Weingesetz.</i></a> Bürgerservice Saarland,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 10.&nbsp;November 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AHaustrunk&amp;rft.title=%C2%A7+11+Anb.+3+des+2.+DVO-Weingesetz&amp;rft.description=%C2%A7+11+Anb.+3+des+2.+DVO-Weingesetz&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Frecht.saarland.de%2Fbssl%2Fdocument%2Fjlr-WeinG1971DVSL2pP11&amp;rft.publisher=B%C3%BCrgerservice+Saarland">&nbsp;</span>: „Die Behältnisse, in denen der Haustrunk hergestellt und aufbewahrt wird, sind deutlich mit der Aufschrift „Haustrunk“ zu kennzeichnen.“</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.historisches-unterfranken.uni-wuerzburg.de/db/biermarken/biermarken/aufsatz.php">Biermarken als Sammelgebiet</a></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Weinrecht: <i>Verordnung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Sozialordnung zur Übertragung von Zuständigkeiten auf dem Gebiet des Weinrechts und zur Zulassung der Herstellung von Tresterwein (Haustrunk) vom 28. Mai 1974 (Ges.Bl, S. 226) – geändert durch LVO vom 13. September 1994 (GBl, S. 488)</i></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://recht.saarland.de/bssl/document/jlr-WeinG1971DVSL2pP11"><i>§ 11 Anb. 3 des 2. DVO-Weingesetz.</i></a> Bürgerservice Saarland,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 10.&nbsp;November 2023</span>: „Die Herstellung von Tresterwein (Haustrunk in Erzeugerbetrieben) zur Selbstversorgung der Familie des Winzers ist gestattet.“</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AHaustrunk&amp;rft.title=%C2%A7+11+Anb.+3+des+2.+DVO-Weingesetz&amp;rft.description=%C2%A7+11+Anb.+3+des+2.+DVO-Weingesetz&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Frecht.saarland.de%2Fbssl%2Fdocument%2Fjlr-WeinG1971DVSL2pP11&amp;rft.publisher=B%C3%BCrgerservice+Saarland">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-BFH-11"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-BFH_11-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-BFH_11-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://research.wolterskluwer-online.de/document/c34e1bf8-2193-4242-a1b9-0368a718ca2c">BFH-Urteil vom 27.3.1991 (VI R 126/87) BStBl. 1991 II S. 720.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Carola Hausen: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/freitrunk_idesk_PI42323_HI2721064.html"><i>Freitrunk.</i></a> Haufe.de, abgerufen am 19. Oktober 2023.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Steuern/Verbrauchsteuern/Alkohol-Tabakwaren-Kaffee/Steuerverguenstigung/Steuerbefreiung/Besonderheiten-innerhalb-Steuerbefreiungen/besonderheiten-innerhalb-steuerbefreiungen_node.html#doc293988bodyText2"><i>Besonderheiten innerhalb der Steuerbefreiungen kraft Gesetzes: Haustrunk.</i></a> zoll.de, abgerufen am 19. Oktober 2023.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Silke Reinbold-Jandretzki: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/murnau-ort29105/freibier-per-tarifvertrag-8200759.html"><i>Freibier per Tarifvertrag.</i></a> <a href="M%C3%BCnchner_Merkur" title="Münchner Merkur">Münchner Merkur</a>, 24. April 2017.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.weyermann.de/ger/news.asp?go=ne&amp;show=yes&amp;idne=791&amp;umenue=yes&amp;idmenue=4&amp;sprache=1">Weyermann Malz die erste Mälzerei mit Haustrunk</a></span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140209200322/http://www.selterswassermuseum.de/haustrunk">Selterswassermuseum: Der Haustrunk am Mineralbrunnen Niederselters</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.selterswassermuseum.de%2Fhaustrunk">Originals</a></span> vom 9. Februar 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.selterswassermuseum.de/haustrunk">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.selterswassermuseum.de/haustrunk">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.selterswassermuseum.de</span></span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.quellenatlas.eu/media/a4e489f24914a3eeffff80a8ac14421f.pdf">Quellenatlas Bad Ems: Bohrung III – Haustrunk</a></span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://de.mimi.hu/wein/haustrunk.html">Sammlung von Definitionen des Haustrunks als Wein</a></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;datum=1907&amp;page=895&amp;size=45%20§9">Weingesetz 1907 – § 9 Haustrunk</a></span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.parlament.gv.at/dokument/IX/I/452/imfname_330605.pdf"><i>Bundesgesetz vom über den Verkehr mit Wein und Obstwein (Weingesetz 1961).</i></a> Regierungsvorlage vom 20. Juni 1961, S. 42.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1961_187_0/1961_187_0.pdf"><abbr title="Bundesgesetzblatt für die Republik Österreich, Nummer 187, Jahrgang 1961 [PDF]">BGBl. Nr.&nbsp;187/1961</abbr></a>: Weingesetz 1961 § 41</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Andrea Pfeiffer: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://info.bml.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/getraenke/uhudler.html"><i>Uhudler.</i></a> <a href="Bundesministerium_f%C3%BCr_Land-_und_Forstwirtschaft%2C_Regionen_und_Wasserwirtschaft" class="mw-redirect" title="Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft">Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft</a>, abgerufen am 20. Oktober 2023.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bundeskellereiinspektion.at/downloads/allgemein/weingesetz2009.pdf">§ 18 (4) Weingesetz 2009 § 18 (4)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Spiegel online: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/trotz-fussball-wm-deutsche-trinken-weniger-bier-a-725887.html"><i>Trotz Fußball-WM: Deutsche trinken weniger Bier</i></a>, 2010.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Westdeutsche_Allgemeine_Zeitung" title="Westdeutsche Allgemeine Zeitung">WAZ</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.derwesten.de/wirtschaft/kohle-und-bier-gibts-fuer-mitarbeiter-gratis-id87149.html"><i>Deputate – Kohle und Bier gibt's für Mitarbeiter gratis</i></a>, 23. September 2009.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Johann Osel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sueddeutsche.de/bayern/mitten-in-bayern-zweifelhafter-fluessig-lohn-fuer-brauer-1.3474522"><i>Mitten in Bayern: Zweifelhafter Flüssig-Lohn für Brauer.</i></a> <a href="S%C3%BCddeutsche_Zeitung" title="Süddeutsche Zeitung">Süddeutsche Zeitung</a>, 23. April 2017.</span>
</li>
</ol></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable" style="border-top-style: solid; border-top-width: 1px; clear: both; font-size:95%; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="Vorlage_Rechtshinweis"><div class="noviewer noresize nomobile" style="display: table-cell; padding-bottom: 0.2em; padding-left: 0.25em; padding-right: 1em; padding-top: 0.2em; vertical-align: middle;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="skin-invert" typeof="mw:File"></span></div>
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